Vom 8. bis 29. September 2009 finden in Berlin die Dreharbeiten zu "Wie Matrosen" (ehemaliger Titel "Lipstick Traces") von Jesper Petzke statt. Mit großer Leichtigkeit erzählt der Abschlussfilm von einem Paar, dass sich zufällig kennenlernt und drei Tage in Berlin verbringt.
Der schon etwas in die Jahre gekommene DJ Fanal (34), mit bürgerlichem Namen Mark, ist beruflich für zwei Tage in Berlin, der schlaflosen Partyhauptstadt. Er ist mit seinem langjährigen Freund und Manager Dennis verabredet, der schon einen vollen Kalender mit Promotionterminen, Foto-Shootings, Auftritten und weiteren Terminen für ihn bereithält.

Mark ist erschöpft von einer kleineren Tournee rund um den Erdball, er fühlt sich alt und ausgelaugt. Mittlerweile spürt er die meist zu langen Nächte und die damit verbundenen Anstrengungen. Und jetzt auch noch Berlin: Die Stadt, die ihn seit Jahren nicht mehr los lässt, in der er sich aber immer fremder fühlt. Zur gleichen Zeit sucht seine Freundin Judith in München eine gemeinsame Wohnung. Die Eintrittskarte in ein neues und bürgerliches Leben, von dem er nicht weiß, ob er es wirklich will.
Zwei Städte. Zwei Entwürfe für ein Leben? Denn genau jetzt kreuzt sich sein Weg mit der deutsch sprechenden Kanadierin Eve. Eve ist jung, attraktiv und auf den ersten Blick naiv und draufgängerisch. Aber auch sie ist fremd in Berlin, in Deutschland, selbst in ihrer Heimat Kanada. Zwischen beiden entsteht sofort eine ganz besondere Stimmung. Vorerst unbewusst ziehen sie sich in ihrer Isolation und ihrer inneren Unruhe gegenseitig an. Etwas Verliebtheit liegt in der Luft.
Produktionszeit: 8. bis 29. September 2009
Drehort: Berlin
Buch und Regie: Jesper Petzke
Kamera: Jenny Bräuer
Musik: Sebastian Pille
Produktion: Eine Produktion der IMBISSFILM GbR in Koproduktiont mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, der Hochschule für Fernsehen und Film München und der zischlermann filmproduktion GbR
Redaktion: Jörg Schneider
Darsteller: Alice Dwyer, André Szymanski, Wotan Wilke Möhring und andere
Sie haben Spaß, sie albern herum, sie berühren sich. Doch ihre Annäherung ist geprägt von Missverständnissen, von Sehnsucht und vom Wissen um die Zerbrechlichkeit der gemeinsamen Zeit. Als Marks Aufenthalt in Berlin zu Ende geht, begleitet ihn Eve an den Bahnhof. Vor dem abfahrbereiten Zug stehen sie zusammen auf dem Bahnsteig. Sie wissen um ihre besondere Begegnung. Und haben doch ihre Entscheidung bereits getroffen.